Workshops
für Pfleger, Alltagsbegleiter, pflegende Angehörige und junge Alte

Fachseminar Karlsruhe
Eine Reihe von individuellen Workshops mit kreativen Themen zu spezifischen Problemstellungen stehen Ihnen zur Auswahl. Lernziel aller Kreativ-Workshops ist, die eigene Kreativität zu entdecken, den Sinn in der kreativen Arbeit sehen und begründen zu lernen. Für den Umgang mit demenzkranken Menschen in der Gruppe eignet sich Kreativität als Interaktion und Aktivierung.
Für “junge Alte”, die spüren, dass sie im Ruhestand etwas Neues an sich entdecken wollen, ist der kreative Prozess besonders interessant, denn er kann schlafende Geister wecken und die Gehirntätigkeit auf ungeahnte Weise anregen.
Inhalte der Workshops: Meditationen, Körperreisen, Phantasiereisen, Märchenkunsttherapie, dialogisches Gestalten, Portraitzeichnen, Kollagen, Zeichnen, Aktivierung der Intuition und Entdeckung schlummernder Talente.
Eröffnungsworkshop: “Meine Mutter kann das nicht”
Bevor du einen Pinsel in die Hand nimmst, entscheidest du für dich, ob du malen “kannst” oder nicht. Wenn die Entscheidung negativ ausfällt, was sie meistens tut, musst du dich unheimlich überwinden, um zu malen. Der demenzkranke Mensch fühlt das wahrscheinlich auch. Der Impuls, dass es Spass macht, liegt bei dir.
„Meine Mutter kann das nicht“ ist ein Angebot, über die eigene Kreativität nachzudenken und darüber, welchen Einfluss wir mit unseren Gedanken auf andere haben.
Artecura Projekt mit Portraits – das Malen mit Vorlagen
Artecura „Projekt mit Portraits“ zeichnet sich durch sein hohes Anregungspotential bei den alten Menschen aus. In einem mehrteiligen Ausbildungszyklus, der sich besonders um das Ausmalen von Vorlagen am Beispiel Projekt mit Portraits bewegt, werden die Teilnehmer geschult, vom Finden eines Motivs bis zum Betrachten der Ergebnisse, den kreativen Dialog im Umgang mit demenzkranken Menschen zu entwickeln.
Angehörige pflegen Angehörige: kreative Beschäftigung für Zuhause
Konzentration auf die Umsetzung zu Hause: Wer für einen an Demenz erkrankten Angehörigen einen kreativen Raum einrichten will, braucht mehr als das Material und ein wenig Platz. Es geht im Umgang mit Demenzkranken immer sehr um die Justierung der eigenen Haltung zur Aktivität. Wir entdecken, was wir brauchen, um Kreativität in unserem Alltag aufzunehmen und entwickeln Freude im Moment der Kreativität. Die Workshops geben Anregungen und Ideen, die zu Hause leicht umsetzbar sind und für alle Beteiligten eine Bereicherung im Alltag bieten.
Kreativität als Zugang zu Menschen mit Demenz in Altenheimen
Speziell für Demenzbetreuer in Altenheimen sind Workshops, die durch gezielte Übungen neue Ideen in Mitarbeitern wecken. Wir üben, mit Gruppen zu arbeiten und dabei auf die Bewohner einzeln einzugehen. Wir diskutieren die Möglichkeiten, wie Kreativität sich auf die Bewohner anwenden lässt und erarbeiten wir eine Terminologie, die uns beim Austausch Pflegedokumentation hilft.
Der dreiteilige hausinterne Workshop für Mitarbeiter beschäftigt sich mit den Themen: Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung und dialogisches Gestalten.
Kunsttherapie: Grundlagenseminar
Dieses Seminar beinhaltet theoretische Hintergründe aus der Kunsttherapie, die das Verständnis für den kreativen Dialog mit dmenzkranken Menschen vertiefen und Hinweise auf die Terminologie geben, mit der Sie für die Pflegedokumentation relevante Hinweise beschreiben können.
Biographiearbeit durch kunsttherapeutische Arbeit am Portrait
Der Workshop richtet sich an kreative Kollegen, die der Verbindung zwischen der Arbeit am Portrait und Biografiearbeit nachgehen wollen. Ein Gesicht zeichnen, malen, spiegeln, und im Gesicht zu lesen… Hier verbirgt sich Vieles, das wir in der Biografiearbeit nutzen können. Besonders in der Begegnung mit demenzkranken Menschen, wo die Vorsätzlichkeit einer emotionalen Kontaktaufnahme weicht und assoziative Momente gesucht werden, ist die Auseinandersetzung mit dem Portrait, sei es das eigene oder das fremde, hochinteressant. Erfahren Sie es selbst!